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Die Freien Wähler im Landkreis Augsburg haben sich an zwei intensiven Arbeitstagen mit den bevorstehenden Kommunalwahlen sowie den zentralen Zukunftsthemen des Landkreises befasst. Im Mittelpunkt standen die Erarbeitung der Kandidatenliste für die Kreistagswahl, die strategische Planung für den Wahlkampf und fachliche Diskussionen zu den Bereichen Gesundheitsversorgung, Pflege, Hochwasser- und Katastrophenschutz, Mobilität und Bildung.
„Wir gehen mit einem starken, engagierten und breit aufgestellten Team in diese Wahl“, betont Kreisvorsitzende Claudia Schuster. „Unsere Kandidatinnen und Kandidaten stehen für Kompetenz, Bodenständigkeit und Nähe zu den Bürgerinnen und Bürgern.“ Unterschiedliche Altersgruppen, Berufe, ehrenamtliche Erfahrungen und alle Regionen des Landkreises sind vertreten. „Wir gehen mit Menschen ins Rennen, die anpacken, zuhören und Lösungen entwickeln – nicht mit Schlagworten, sondern mit gesundem Menschenverstand und Bürgernähe“, ergänzt Landtagsabgeordneter und Kreisvorsitzender Anton Rittel.
Staatsminister Dr. Fabian Mehring nutzte die Gelegenheit, seinen Heimatkreisverband auf die Kommunalwahlen im nächsten Frühjahr einzuschwören. Mehring: „Auch als Teil der Staatsregierung sind und bleiben wir FW eine Kommunal- und Bürgermeisterpartei. Unsere politische Heimat ist dort, wo Politik auf die Lebenswirklichkeit der Menschen trifft und das Image des Staates in den Köpfen der Leute gemacht wird: In den Rathäusern und Landratsämtern unserer Heimat. Dort wollen wir noch mehr Verantwortung übernehmen und unseren Erfolgsweg zur zweiten Volkspartei in Bayern fortsetzen“, so Bayerns Digitalminister Mehring, als Spitzenkandidat die Liste seiner Partei im Landkreis Augsburg anführen soll.
In intensiven Diskussionen rückten vier zentrale Bereiche in den Mittelpunkt: Gesundheitsversorgung, Mobilität, Hochwasser- und Katastrophenschutz und Bildung.
Die Teilnehmenden diskutierten ausführlich über die Situation der medizinischen Versorgung im ländlichen Raum. Im Fokus standen der Ausbau der Tages- und Kurzzeitpflege, die Unterstützung pflegender Angehöriger sowie die Sicherung von Fachkräften im Gesundheits- und Pflegebereich. Landtagsabgeordneter Anton Rittel formuliert deutlich: „Wer im ländlichen Raum lebt, darf nicht Bürger zweiter Klasse sein. Wir brauchen eine stabile Grundversorgung, den Ausbau von Tages- und Kurzzeitpflege und endlich wirksame Programme gegen den Fachkräftemangel.“
Ein weiterer Schwerpunkt war die Mobilitätsentwicklung. Die Freien Wähler setzen sich für flexible Angebote und verbesserte Schnittstellen zwischen den verschiedenen Verkehrsträgern ein, um insbesondere die Mobilität im ländlichen Raum zu stärken. Eine moderne Mobilitätspolitik muss sich daran orientieren, was Menschen wirklich brauchen.
Das Thema Hochwasser- und Katastrophenschutz nahm ebenfalls breiten Raum in den Diskussionen ein. Prävention, klare Zuständigkeiten und Notfallpläne sowie eine gut abgestimmte Zusammenarbeit zwischen Landkreis, Kommunen und Einsatzkräften entscheidend sind, um im Ernstfall handlungsfähig zu bleiben. Landtagsabgeordnete Marina Jakob brachte es auf den Punkt: „Wer einmal erlebt hat, wie schnell eine Lage kippen kann, weiß, wie wichtig Vorsorge, belastbare Pläne und schnelle Entscheidungswege sind.“
Im Bildungsbereich wurde der wachsende Bedarf an Schulraum ebenso diskutiert wie Fragen der Weiterbildung und digitalen Teilhabe. Kreis-Fraktionsvorsitzende Melanie Schappin hob hervor: „Im Zuge des Bevölkerungswachstums brauchen wir zusätzliche schulische Kapazitäten und moderne Lernumgebungen. Bildung betrifft alle Generationen – daher spielt auch die Erwachsenenbildung, etwa im Bereich digitaler Kompetenzen, eine zunehmende Rolle.“
Beim Netzwerkabend kamen Kandidatinnen und Kandidaten mit Kreisräten, Bürgermeistern, Landtagsabgeordneten und dem Digitalminister ins Gespräch. „Politik lebt von Verlässlichkeit und direktem Austausch – genau das zeigen Abende wie dieser“, betonte Digitalminister Fabian Mehring. Die Stimmung war konstruktiv und lösungsorientiert – ganz im Stil der Freien Wähler, die auf direkte Gespräche und kurze Wege setzen.
„Wir nehmen aus diesen zwei Tagen viele Hinweise und Anregungen für die Kreispolitik mit“, fasste Claudia Schuster zusammen. Die Klausurtagung lieferte klare Ergebnisse für die strategische Ausrichtung der Freien Wähler im Landkreis Augsburg. Die erarbeiteten Positionen fließen nun in den Wahlkampf sowie die anstehende Nominierung der Kreistagsliste ein. Mit den gewonnenen Erkenntnissen und einer starken Kandidatenaufstellung sehen die Freien Wähler den kommenden Wochen gut vorbereitet entgegen.