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Freie Wähler setzen im Augsburger Land auf eine Doppelspitze

26.02.2019

Quelle: www.augsburger-allgemeine.de / Von Brigitte Mellert

 

Der Vorsitzende Markus Brem tritt nach 15 Jahren zurück. Und das neue Führungsduo hat klare Ziele für die Kommunalwahl. Auch für das Amt des Landrats?

 

(Hinweis der Redaktion: Dr. Markus Brem ist nicht zurückgetreten, sondern hat bei der turnusgemäßen Wahl nicht mehr kandidiert.)

 

15 Jahre führte Markus Brem als Kreisvorsitzender den Kreisverband und die Kreisvereinigung der Freien Wähler (FW) Augsburg. Im Rahmen der Jahreshauptversammlung in Fischach trat der 49-Jährige von seinem Amt zurück und übergab an eine Doppelspitze. Künftig führen Claudia Schuster aus Gessertshausen und Tobias Kunz aus Nordendorf den Kreisverbund und die Kreisvereinigung an. Die neue Doppelspitze wurde auf Wunsch des scheidenden Vorsitzenden Brem eingesetzt. Er schlug Schuster und Kunz als Nachfolger vor, die Wahl erfolgte einstimmig. Die Kreisrätin Schuster ist die frühere Bürgermeisterin von Gessertshausen, Kunz arbeitet für den FW-Landtagsabgeordneten Fabian Mehring.
Brem trat unter lautem Applaus und stehenden Ovationen ab. In seiner Amtszeit hätten sich die FW professionalisiert, sagte Brem und verwies auf die Erfolge bei Landtags- und Kommunalwahlen. Dennoch sah Brem auch viele Probleme in der politischen Arbeit. Daher sei die Zeit für personelle Veränderungen gekommen. Der 49-Jährige: „Wenn’s am schönsten ist, sollte man aufhören.“


Die Gremien sollten verjüngt werden


Die Übergabe des Amtes an Schuster und Kunz erfolgte durch eine Satzungsänderung noch im Rahmen der Jahreshauptversammlung. Für den anstehenden Kommunalwahlkampf 2020 hat die neue Doppelspitze klare Ziele: Die Gremien sollten verjüngt werden, in den Listen wünschen sich Kunz und Schuster zudem ein ausgeglicheneres Geschlechterverhältnis. Darüber hinaus setzen sich die Freien Wähler als Ziel, bei der Kreistagswahl wieder zweitstärkste Kraft zu werden. Mindestens zwölf Mandate erwarten sie. Tobias Kunz: „An uns führt kein Weg vorbei.“ Weiter: „Wir wollen in jedem Ort einen parteifreien Kandidaten für das Bürgermeisteramt stellen.“
Das gilt auch für das Amt des Landrats: Die Bestimmung eines Kandidaten stehe noch aus, sagt Kunz. Das werde zunächst im Vorstand besprochen, der Name im Sommer oder Herbst bekannt gegeben. Ein konkretes Profil möchte Kunz noch nicht nennen. „Die Persönlichkeit muss zu den Freien Wählern passen.“ Einen externen Kandidaten sieht er zu diesem Zeitpunkt eher nicht.

 

 

 

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