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FREIE WÄHLER fordern: Energiewende mit Biomasse

10.02.2019

Stabsstelle im Landratsamt soll zu Biomasse und Nahwärmenetze beraten

 

 

 

In einem Antrag der Kreistagsfraktion der FREIEN WÄHLER wird die Stabsstelle Mobilität und Klimaschutz zu einer konkreten Beratung über die Zusammenhänge und Vorteile von Biomasse und Nahwärmenetze für die Wärmeversorgung von Gebäuden aufgefordert. Auslöser des Antrages war jüngst die aktuelle Berichterstattung im zuständigen Energie- und Umweltausschuss des Landkreises. Dort kam zum Vorschein, dass Beratungsinteressenten im Bereich der Wärmenergie für Gebäude bisher zu wenig Informationen über die Vorteile von Biomasse und Nahwärmenetzen und die Wechselwirkung mit dem Primärenergiefaktor beim Gebäudeenergieausweis erhalten. Insbesondere in Projekten zur Versorgung kommunaler Liegenschaften und der entsprechenden Quartiere um solche Gebäude innerhalb der jeweiligen Landkreisgemeinde ist hier aus Sicht der FREIEN WÄHLER dringend Nachholbedarf, wenn die klimapolitischen Ziele eingehalten werden sollen.

 

Der Energieexperte und Stadt-, Kreis- und Bezirksrat Dr. Markus Brem sieht enorme Wachstumspotentiale sowie Vorteile für die lokale Energiewende: „Biomasse aus unserer Region wie beispielsweise Holz ist im Überfluss vorhanden, nachwachsend, daher klimaneutral und ein idealer Energiespeicher für die kalten Wintermonate. Warum Heizöl oder Gas aus dem Ausland einkaufen, wenn die Sonne uns Energieüberschuss täglich hier vor Ort gibt und große Mengen in Form von Biomasse bereits gespeichert sind?“ In diesem Zusammenhang brachte er auch entsprechende Vorschläge in die Gersthofer Rathauspolitik sowie in den neuen Ausschuss für Bauen, Energie und Umwelt des Bezirk Schwaben ein.

 

So kommt es nicht von ungefähr, dass die FREIEN WÄHLER Kreistagsfraktion im Kontext des Neubaus des Paul-Klee Gymnasiums in Gersthofen eine klare Position von den Kreispolitikern einfordern. Hierzu der Fraktionsvorsitzende Dr. Fabian Mehring: „Wenn statt der ursprünglich geplanten Investitionssumme von 40 Millionen Euro nunmehr 74 Millionen Euro im Raum stehen, muss man doch im Rahmen der jetzigen Planungen über die Bauphysik des Gebäudekörpers an und für sich und die energetische Konzeption nachdenken und dann die kostenmäßige Abwägung zwischen Investitionssumme einerseits und regenerativer, nachhaltiger Wärmeversorgung andererseits in den Raum stellen. Und das gleiche gilt für zahlreiche andere Liegenschaften, bei denen der Landkreis Eigentümer, Träger oder Nutzer ist. Und die Gemeinden betrifft es genauso. Also fordern wir, dass die Stabsstelle für Klimaschutz im Landratsamt diesen Themenkomplex fachlich genauso betreut wie zahlreiche andere Themen im Bereich Mobilität und Klimaschutz“.

 

Brem: „Vor allem der niedrige Primärenergiefaktor bei energetischen Versorgungssystemen auf Holzbasis ist hochinteressant für diese Abwägungssystematik und somit für den Investor. Bei öffentlichen Gebäuden betrifft dies mittelbar den Steuer-, Abgaben- und Gebührenzahler. Bei privaten Liegenschaften betrifft es direkt den Geldbeutel des Eigentümers, denn höhere Förderungen für Sanierungs- und Neuinvestitionen winken bei einem entsprechend niedrigen Primärenergiefaktor für das Gebäude.“

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