UNSERE NEWS

Bei uns FREIEN WÄHLERN ist das ganze Jahr etwas los - nicht nur in Wahlkampfzeiten.

365-Euro-Ticket: Freie Wähler begrüßen Kehrtwende der CSU

08.10.2018

FW-Forderung aus der AVV-Tarifdebatte kommt nun doch

 

In der Debatte um die jüngste Tarifreform beim AVV kämpften die Freien Wähler aus den Landkreisen Aichach-Friedberg, Dillingen und Augsburg-Land erfolglos für die Einführung eines Jahrestickets zum Preis von einem Euro pro Tag (Augsburger Allgemeine, BR und StadtZeitung hatten berichtet). Die Mehrheit entschloss sich damals gegen die von den FW-Kreisräten gewünschte Anlehnung an das Erfolgsmodell der österreichischen Hauptstadt Wien. Im Endspurt des Landtagswahlkampfs hat nun aber Ministerpräsident Markus Söder die Forderung aufgegriffen und ein 365-Euro-Ticket für alle drei bayerischen Metropolregion versprochen – darunter auch für den AVV-Tarifverbund.

 

 „Das ist ein großer Wurf über den wir uns sehr freuen“, begrüßt der Augsburger FW-Kreistagsfraktionschef Dr. Fabian Mehring die jüngste Kehrtwende der CSU. Er hatte bereits im Frühjahr 2017 alle parteifreien Mandatsträger aus der AVV-Tarifregion zu einer Klausurtagung geladen, aus der die Forderung nach einem 365-Jahresticket hervorgegangen war. „Nach den Straßenausbaubeiträgen und der Entscheidung zugunsten des Staatstheaters werden unsere zunächst abgelehnten Ideen damit ein drittes Mal nachträglich aufgegriffen“, so Dr. Mehring.

 

Mit seiner Freude über den Kurswechsel der Mehrheitsfraktion verbindet der FW-Politiker indes zwei Forderungen. Einerseits, so Dr. Mehring, dürfe das neue Ticket sich keinesfalls auf den Stadtbereich beschränken, sondern müsse im gesamten AVV-Gebiet gelten: „Um einen Verkehrskollaps zu vermeiden müssen wir nämlich insbesondere den Pendlern aus dem ländlichen Raum ein attraktives Angebot machen“, erklärt der FW-Politiker. Andererseits müsse man in den Augen Mehrings insbesondere in Augsburg darauf achten, dass die Mehrkosten des verbilligten Jahresabos vom Freistaat übernommen werden: „Sowohl beim Münchner MVV als auch bei den Nürnberger Verkehrsbetrieben beteiligt sich das Land nämlich längst am Defizit, während im Raum Augsburg Stadt und Landkreise auf den Kosten ihres defizitären ÖPNV sitzen bleiben. Wenn unsere Heimat die dritte Metropolregion in Bayern werden soll, braucht sie auch die gleiche Unterstützung aus München“, fordert Dr. Mehring.

Teile den Beitrag auf Facebook
Please reload

Archiv
Schlagwörter
Folgen Sie uns!