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Dr. Mehring fordert mehr Wertschätzung für Lebensretter

21.09.2018

FW-Kreistagsfraktionschef hat die Kreiswasserwacht besucht

 

 

FW-Kreistagsfraktionschef Dr. Fabian Mehring die Kreiswasserwacht besucht, die an 14 Standorten im Augsburger-Land vertreten ist. An den Stützpunkten in Bobingen und Königsbrunn verschaffte sich der FW-Politiker vor Ort ein persönliches Bild von Ausstattung, Finanzierung, laufenden Baumaßnahmen und aktuellen Herausforderungen der Retter. Dabei zeigte Mehring sich begeistert vom ehrenamtlichen Einsatz der Wasserwacht in der Region: „Unsere Kreiswasserwacht gehört zu den mitgliederstärkten ehrenamtlichen Organisationen in unserer Heimat. Genau wie in unseren Feuerwehren und dem Rettungsdienst leisten hunderte ehrenamtlich engagierte Landkreisbürger großartiges für die Sicherheit der Menschen in der Region und den Katastrophenschutz. Was hier täglich auf die Beine gestellt wird, verdient größten Respekt von Gesellschaft und Politik“, zeigte Dr. Mehring sich beeindruckt.

 

Am Rande der Ortstermine am Königsbrunner Ilsesee und dem Bobinger Freibad wies Gschwilm auch auf politischen Optimierungsbedarf zugunsten der Arbeit seines Kreisverbandes hin. Insbesondere wünschte der Wasserwacht-Chef sich weniger Bürokratie und eine solide Finanzierung. Bei Dr. Mehring, der sich im Oktober um ein Mandat im Bayerischen Landtag bewirbt, rannte Gschwilm damit offene Türen ein: „Der Beitrag der Wasserwacht zum Katastrophenschutz und Rettungswesen verdient die gleiche Wertschätzung und Mittelausstattung wie etwa das wertvolle Engagement unserer Feuerwehren. Zudem wird es immer wichtiger, dass unsere Kleinsten wieder vernünftig schwimmen lernen. Auch dazu leistet die Wasserwacht im Ehrenamt jedes Jahr einen wesentlichen Beitrag. Nicht zuletzt ist unsere Wasserwacht auch in den Freibädern und an den Badeseen der Region nicht wegzudenken. Das muss sich auch in der Finanzierung widerspiegeln“, fasste Dr. Mehring zusammen.

 

Im Bereich der bürokratischen Hürden will Mehring sich insbesondere dafür stark machen, dass sämtliche Arbeitgeber von Wasserwachtsangehörigen bei Einsätzen in gleicher Weise entschädigt werden wie im Bereich der Feuerwehr, sodass die Einsatzbereitschaft stets bestmöglich gegeben ist. Besonders beeindruckt zeigte sich Dr. Mehring indes vom Tauchanhänger der Kreiswasserwacht, die damit auch außerhalb des Landkreises bei komplexen Bergungen behilflich ist. „Damit seid ihr auch bestmögliche Botschafter für unsere Region“, lobte Mehring. Im Zuge dessen zeigte Gschwilm auch stolz das neue Rettungskid, das in Zusammenarbeit mit einem Start-Up-Unternehmen entwickelt wurde und einen Jet-Ski, der Bergungen in engen Gewässern oder bei wenig Tiefgang erlaubt. Dass derlei Rettungsausrüstung vollumfänglich aus Eigenmitteln der Wasserwacht beschaffen werden mussten, hält Mehring indes für falsch: „Wer Verantwortung für die Gesellschaft übernimmt, muss dabei auch von der öffentlichen Hand unterstützt werden“.  

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