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FREIE WÄHLER sagen Nachwuchsmangel bei der Feuerwehr den Kampf an

10.08.2018

Dr. Mehring: Freistaat soll Kinderfeuerwehren finanziell unterstützen

 

 

Mit einem parlamentarischen Antrag heben die Freien Wähler den raumgreifenden Nachwuchsmangel bei den bayerischen Feuerwehren auf die politische Agenda. „Der Brand- und Katastrophenschutz ist eine kommunale Pflichtaufgabe, die aber nur dann bewerkstelligt werden kann, wenn ausreichend viele ehrenamtliche Feuerwehrleute zum Dienst bereit sind“, erklärt dazu der FW-Bezirksvize Dr. Fabian Mehring. Weil die Nachwuchsgewinnung für die heimischen Feuerwehren jedoch immer schwieriger wird, müssen sich laut Dr. Mehring schon heute viele örtliche Feuerwehren in Schwaben tagsüber als nicht einsatzbereit melden: „In Diensten unserer Sicherheit, aber auch weil die Feuerwehrvereine in unserer Heimat ein wesentlicher Faktor für den Zusammenhalt und die Kultur in unseren Dörfern sind, müssen wir dringend für Nachwuchs sorgen und unsere Feuerwehren zukunftsfähig machen“, so Dr. Mehring.

 

Ansatzpunkt sehen die Freien Wähler dabei viele. Für ein vielversprechendes Rezept hält Fraktionsvorsitzender Dr. Mehring etwa die flächendeckende Etablierung von Kinderfeuerwehren: „Weil Sport- und Musikvereine oft schon unsere Jüngsten für ihre wertvolle Arbeit begeistern können und man bei der Feuerwehr meistens erst später einsteigen kann, fehlt es schon aus strukturellen Gründen am Nachwuchs“, erklärt der FW-Politiker. Deshalb hat Landtagsabgeordneter Johann Häusler jetzt im Bayerischen Landtag beantragt, die Etablierung von Kinderfeuerwehren mit einem Zuschuss von bis zu 2000 Euro pro Jahr zu fördern. Geht es nach den Freien Wählern, sollen die örtlichen Feuerwehren dadurch in die Lage versetzt werden, frühzeitig Aspekte der Brandschutzerziehung und des Verhaltens im Notfall zu vermitteln um den Nachwuchs an das Engagement bei der Feuerwehr heranzuführen.  Wie Dr. Mehring erklärt, sollen mit dem Fördergeld insbesondere pädagogische Maßnahmen wie Qualifikation der betreuenden Gruppenleiter, Materialien und Kleidung finanziert werden, die über deutlich über den einmaligen Zuschuss der Versicherungskammer bei der Gründung einer Kinderfeuerwehr hinausgehen.

 

Jenseits der Kinderfeuerwehren führt Kreistagsfraktionschef Dr. Mehring die wachsende Personalnot der Feuerwehren noch auf weitere Aspekte zurück: „Die Zugangshürden sind wesentlich höher als bei anderen Vereinen, da einem aktiven Engagement eine zeitauwendige Ausbildung vorausgehen muss. Außerdem machen immer mehr Firmen Probleme bei der Freistellung ihrer Mitarbeiter für ein ehrenamtliches Engagement in der Feuerwehr“, wurde dem Kommunalpolitiker berichtet. Infolgedessen wollen die Freien Wähler sich auch für eine Weiterentwicklung der Feuerwehrausbildung stark machen, die einen niederschwelligen Einstieg ermöglich. Unhintergehbare gesetzliche Vorgaben und ein allgemeines Bewusstsein für die Bedeutung der freiwilligen im Brand- und Katastrophenschutz soll zudem dazu beitragen, dass die Freistellung von Feuerwehrleuten zu Ausbildungs- und Einsatzzwecken bei den Arbeitgebern wieder zur „Ehrensache“ wird, so Dr. Mehring.

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