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Alternativvorschlag zur Osttangente: FREIE WÄHLER konkretisieren ihre Pläne

05.07.2018

 

Dr. Mehring: Buslinie soll als Sofortmaßnahme das Potenzial der neuen Bahnstrecke ausloten

 

Mit seinem Alternativvorschlag zur umstrittenen Augsburger Osttangente, hat FW-Kreistagsfraktionschef Dr. Fabian Mehring frischen Wind in die zerfahrene Debatte um das Mammutprojekt gebracht. Geht es nach Mehring, soll künftig eine zusätzliche Bahnlinie von Bobingen über Königsbrunn nach Mering verkehren und den südlichen Landkreis Augsburg unmittelbar an den Schienenverkehr nach Augsburg, München und ins Allgäu anbinden. Auf diesem Wege könnten mehr als 50 000 Menschen direkten Zugang zum Schienenverkehr erhalten, wovon man sich eine Entlastung der verstopften B17 erhofft. Zudem würde Königsbrunn als größte Stadt im Landkreis den lang ersehnten Bahnhof erhalten.

 

„Die Resonanz auf meinen Vorschlag fällt erfreulich positiv aus. Sogar der Chef des Staatlichen Bauamtes hat bereits eine intensive Prüfung angekündigt“, freut sich Dr. Mehring über das positive Feedback zu seiner Idee und will das Projekt in den nächsten Wochen mit weiteren Gesprächen – unter anderem mit der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) –  vorantreiben. Dabei ist der Ideengeber guter Dinge, dass die Realisierung der besagten Bahnstrecke schneller gelingen könnte als die Umsetzung der aktuellen Planungen zur Osttangente, die eine Autobahn durch Schutzgebiete vorsieht und ohnehin erst bis 2030 avisiert ist: „Während ich dem Straßenausbau in seiner aktuellen Planungsvariante jahrelange Verzögerungen durch allerlei Klagen prophezeie, könnte eine Bahntrasse, die im Einklang mit Natur und Anwohnern steht, sicher schneller gelingen und kurzfristigere Entlastung bringen. Das ist wichtig, weil die Verkehrsbelastung schon jetzt für Anwohner und Pendler unerträglich ist“, sagt Dr. Mehring.

 

Noch schneller könnte schließlich ein zusätzlicher Vorschlag Dr. Mehrings umgesetzt werden, den er heute als Antrag bei Augsburgs Landrat Martin Sailer eingereicht hat. Darin fordern die FW-Kreisräte eine „Sofortmaßnahme“ zur Entlastung der Straßen im Augsburger Süden, die als Testlauf für die neue Bahnstrecke dienen soll. Während der Stoßzeiten am Vor- und Nachmittag soll kurzfristig ein Busverkehr auf der Trasse der zukünftigen Bahnlinie – von Bobingen über Königsbrunn nach Mering – im 15-Minuten-Takt verkehren und Pendler aus dem Landkreissüden bequem und ohne PKW zum Zug bringen. „Wenn diese Busse von den Pendlern angenommen werden würden sie die B17 entlasten, dem defizitären AVV helfen und auch einen Fingerzeig zugunsten der neuen Bahnlinie bedeuten“, argumentiert Dr. Mehring

 

Zur Refinanzierung schlagen die Freien Wähler im Zuge dessen Mittel aus dem 600 000-Euro-Programm des Landkreises Augsburg zur Stärkung des ÖPNV im ländlichen Raum vor und wollen auch die Bezirkshauptstadt Augsburg und den Landkreis Aichach-Friedberg unterbeteiligen: „Gemessen an den Kosten der Osttangente reden wir dabei aber über Peanuts“, sagt Dr. Mehring und hofft auf die Zustimmung der anderen Kreistagsfraktionen. Um deren Unterstützung werben die FW indes auch in ihrem Antrag an Landrat Sailer: „Es bedarf nun endlich einer fraktionsübergreifenden Kraftanstrengung um zu verhindern, dass unsere Heimat im Stau versinkt und wirtschaftlicher Aufschwung sowie die Lebensqualität der Menschen hierdurch im Wortsinn erstickt wird“, so Fraktionschef Dr. Mehring abschließend.

 

 

 

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