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Aus Augsburg ins Weltall: FREIE WÄHLER informieren sich bei MT Aerospace

06.06.2018

Industrie 4.0: Parteifreie betonen das Potenzial der Region im High-Tech-Sektor

 

Wenn sich Ariane-Raketen auf ihren Weg ins das Weltall machen, spielt dabei der Standort Augsburg eine exponierte Rolle. Wie Johannes Haberer, Director Operations beim Augsburger Unternehmen MT Aerospace erläuterte, ist die Fuggerstadt neben Bremen längst zum zweiten Raumfahrtstandort in der Bundesrepublik geworden. Von den dortigen Entwicklungen machte sich am Dienstag eine Delegation der FREIEN WÄHLER gemeinsam mit einigen Landespolitikern der SPD ein Bild, wozu Vorstand Hans J. Steininger die Politiker um den FW-Landtagsabgeordneten Johann Häusler eingeladen hatte.

 

Nach einer Führung durch die gigantischen Hallen an der Franz-Josef-Strauß-Straße, in denen mit höchster Prozession Komponenten für die Ariane-Raketen gefertigt werden, bestand im Zuge dessen ausreichend Gelegenheit zu einem intensiven Austausch zwischen regionaler Wirtschaft und Politik. Dabei benannte Ulrich Scheib, der Leiter der strategischen Entwicklung des Raumfahrtunternehmens, die Umstellung des Betriebs von der bisherigen Produktion der Ariane-5-Rakete auf deren Nachfolger Ariane 6 als zentrale Herausforderung. Im Zuge dessen, so die Unternehmensleitung, gelte es die Mitarbeiter auf die Herausforderungen der Industrie 4.0 einzuschwören um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können.

 

Landtagsabgeordneter Johann Häusler, der von Kreistagsfraktionschef Dr. Fabian Mehring, dessen Stellvertreter Peter Kraus sowie Zusmarshausens Altbürgermeister Albert Lettinger begleitet wurde, zeigte sich im Zuge dessen insbesondere beeindruckt vom technischen Know-How des Augsburger Unternehmens, das mit seiner neuen Schweißtechnik als Weltmarktführer gilt: „Gerade das vor Ort konzentrierte Fachwissen ist längst zum zentralen Standortfaktor geworden, das einem mittelständischen Haus wie MT Aerospace die Chance eröffnet, erfolgreich mit den größten und finanzstärksten Spielern auf dem Weltmarkt zu konkurrieren“, ist sich Häusler sicher und erneuert im Zuge dessen seine Warnung vor einem Ausverkauf von Know-How ins Ausland, was er bereits im Zuge des Verkaufs von KUKA und SGL kritisiert hatte. Von politischer Seite sicherte der mittelstandspolitische Sprecher der Landtags-FW der Unternehmensleitung zu, die Belange des Standortes auch zukünftig nach Kräften zu unterstützen.

 

Kreispolitiker Dr. Mehring lobte überdies die gelungene Konzentration der Luft- und Raumfahrtbranche in der Metropolregion Augsburg: „Weil in unserer Heimat etablierte Unternehmen wie MT Aerospace auf renommierte Institute wie das DLR, den Carbon-Riesen SGL oder junge Think-Tanks wie BJS treffen, kann auf kurzen Wegen Großes entstehen. Für die Region ist damit das Potenzial verbunden, sich als internationaler Luft- und Raumfahrtstandort zu behaupten und ein weiteres Alleinstellungsmerkmal zu entwickeln. Damit wird ein weiteres Ausrufezeichen hinter die Erfolgsgeschichte der Transformation Augsburgs von der ehemaligen Textilstadt hin zu einem modernen Hightec-Standort gesetzt“, freut sich Mehring.

 

 

 

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