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Neujahrsempfang: FW Kreisräte freuen sich über Besucherrekord

01.02.2018

Mehring schwört die FREIEN WÄHLER ein

 

 

Über einen Besucherrekord durften sich die Kreisräte der FREIEN WÄHLER bei ihrem traditionellen Neujahrsempfang am vergangenen Sonntagabend im Augsburger Landratsamt freuen. Mehr interessierte Bürger als jemals zuvor waren der Einladung von Fraktionschef Fabian Mehring gefolgt, sodass die Festreden zwecks Überfüllung sogar in einen Nebenraum des „Fuchsbaus“ am Prinzregentenplatz übertragen werden mussten, um allen Gäste Platz zu bieten. „Das zeigt, dass wir auf die richtigen Themen setzen und bei den Menschen ankommen“, freute sich Fraktionsvize Peter Kraus im Rahmen seiner Begrüßung über den großen Zuspruch.

 

FW-Landtagsabgeordneter Johann Häusler nutzte die Bühne, um in seinem Grußwort für das erfolgreiche Volksbegehren der Parteifreien zur Abschaffung der Studiengebühren zu werben, wovon der Parlamentarier sich ein gerechteres System und „die größte direkte Entlastung der Bürger seit Jahrzehnten“ verspricht. Dr. Markus Brem, der Chef der Parteifreien in Schwaben, richtete den Blick auf die Bezirks- und Landtagswahlen im Oktober und meinte: „Die Menschen suchen zu Recht nach bürgerlichen Alternativen zu einer schwächelnden CSU. Wer kommt da mehr in Frage als die Freien Wähler, die im Gegensatz zu FDP oder AfD die Rathäuser und Kreistage der Region von innen kennen und ihr Können täglich in der Kommunalpolitik unter Beweis stellen?“.

 

Höhepunkt des Empfangs waren die Reden von FW-Kreistagsfraktionschef Fabian Mehring und der Allgäuer Europaabgeordneten Ulrike Müller. Mehring nutzte die Gelegenheit um seine Mitstreiter auf die Herausforderungen der Kommunalpolitik im Jahr 2018 einzuschwören. Dabei warb der FW-Politiker aus Meitingen dafür, die „schwäbische Zurückhaltung“ auf überregionaler Ebene abzulegen. Mehring: „Wenn Augsburg die dritte bayerische Metropolregion werden soll, muss unsere Heimat die gleichen Rahmenbedingungen erhalten wie München oder Nürnberg. Das fällt uns nicht in den Schoß, sondern muss im Landtag und Bundestag erkämpft werden“. Als vordringliche Aufgabe sah Mehring ferner, einen drohenden Verkehrskollaps im Augsburger-Land abzuwenden: „Die Überlastung von B2 und B17 hat längst eine Dramatik erreicht, die mittelfristig die Wirtschaftskraft und Attraktivität unserer Region gefährden wird. Es bedarf deshalb dringend eines beherzten Umsteuerns beim AVV und in der Ansiedlungspolitik. Wer ständig die Preise für Bahn und Bus erhöht und immer neue Logistikunternehmen auf dem Lechfeld ansiedelt braucht sich nicht wundern, dass irgendwann der Verkehr zusammenbricht“, so Mehring. Nachholbedarf sah Mehring schließlich auch im Bereich der Unterstützung des Ehrenamtes: „Wer sich engagiert muss Wertschätzung erfahren und darf nicht so lange mit neuen Vorschriften im Bereich von Steuer, Gema oder Führungszeugnis gegängelt werden, bis die ehrenamtliche Arbeit schließlich eingestellt wird“, forderte Mehring.

 

Europaparlamentarierin Müller warb in ihrer Festrede für ein „starkes Bayern im Europa der Regionen“. Dabei geiselte die Allgäuer Parlamentarierin zuvorderst das Berliner Koalitionstheater als „Lehrbeispiel für Politikverdrossenheit“. Müller: „Die FDP flüchtet vor der Verantwortung und die SPD bricht alle je gegebenen Versprechen, sodass es am Ende doch wieder eine Groko geben wird, die zunächst allseits als abgewählt betrachtet wurde. Das frustriert die Menschen verständlicher Weise“. Überdies gab Müller einen Einblick in den Stand der BREXIT-Verhandlungen und gab ein klares Bekenntnis zur Europäischen Union ab. Schließlich warb die FW-Parlamentariern dafür, seitens der bayerischen Kommunen die vielfältigen Förderchancen aus Brüssel und Straßburg zu nutzen und bot ihren kommunalpolitischen Kollegen dabei ihre Hilfe an. Über besonders viel Applaus durften sich schließlich auch Iris Marie Kotzian (Sopran) und Andrea Hartinger (Klavier) freuen, welche mit einem bunte Mix an anspruchsvoller Musik die Umrahmung des stimmungsvollen Abends bestritten, der bei einem festlichen Essen ausklang, das viele Landkreisbürger zu einem persönlichen Gespräch mit den FW-Politikern nutzten.

 

 

 

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